Resumen del episodio
Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin. Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist. Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli Host: Alice Grosjean Weiterführende Informationen und Links: Hier findet ihr [sämtliche Artikel von Andreas in der…
Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin. Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist. Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli Host: Alice Grosjean Weiterführende Informationen und Links: Hier findet ihr [sämtliche Artikel von Andreas in der…
Episodios
Ein Roadtrip von Indien in die Schweiz – was unser Korrespondent erlebt hat
EscuchadoEs klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin. Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist. Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli Host: Alice Grosjean Weiterführende Informationen und Links: Hier findet ihr [sämtliche Artikel von Andreas in der…
Netanyahu und kein Ende: Wer gewinnt die Knesset-Wahl in Israel?
EscuchadoDie bevorstehende Parlamentswahl in Israel am 27. Oktober steht im Zeichen der politischen Zerrissenheit und der Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober. Im Zentrum des Wahlkampfs steht die Frage, ob Benjamin Netanyahu seine Macht behalten kann oder ob der ehemalige Armeechef Gadi Eisenkott mit seiner neuen Partei Yashar eine Alternative bieten kann. Während Sicherheitsfragen und das Vertrauen in die staatliche Schutzfunktion die emotionale Debatte dominieren, prägen auch innenpolitische Konflikte wie die Wehrpflicht für Ultraorthodoxe und die hohen Lebenshaltungskosten das politische Klima. Der Bericht beleuchtet die strategischen Herausforderungen beider Lager. Während Netanyahu als erfahrener „politischer Magier“ gilt, der es versteht, Wähler zu mobilisieren, fehlt Eisenkott noch die nötige Erfahrung in der Koalitionsbildung. Die Wahl wird voraussichtlich über die Frage entscheiden, wem das israelische Volk in einer Zeit extremer Unsicherheit am meisten vertraut.
LGBTQ in Ungarn: Hoffnung nach Orban, aber Skepsis überwiegt
EscuchadoDieser Podcast von NZZ Akzent beleuchtet den politischen Wandel in Ungarn und dessen Auswirkungen auf die LGBTQ-Gemeinschaft nach dem Regierungswechsel. Anhand einer Reportage der Korrespondentin Meret Baumann werden die repressiven Maßnahmen der Viktor Orbán-Ära, wie das Verbot der Geschlechtsänderung und das restriktive Kinderschutzgesetz, den ersten Reformansätzen der neuen Regierung unter Péter Magyar gegenübergestellt. Die Episode beschreibt die Atmosphäre während der Pride in Pécs und diskutiert die Chancen sowie die tiefgreifenden gesellschaftlichen Herausforderungen für eine vollständige rechtliche Gleichstellung in einem weiterhin konservativen Umfeld.
Saudiarabien unter Huthi-Beschuss: Warum alle tun, als wäre nichts
EscuchadoIn dieser Episode von NZZ Akzent berichtet der Nahost-Korrespondent Revert Hofer über die jüngste Eskalation der Gewalt in Saudi-Arabien durch Angriffe der Houthi-Miliz auf den Flughafen in Riyadh. Der Bericht beleuchtet die Auswirkungen eines tödlichen Raketenangriffs, der zahlreiche Opfer forderte und den Flugverkehr massiv beeinträchtigte. Hofer beschreibt die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung, die trotz der Anschläge eine gewisse Gelassenheit zeigt, sowie die wirtschaftlichen Risiken für das Land. Der Fokus liegt auf der potenziellen langfristigen Instabilität Saudi-Arabiens. Während die Regierung versucht, durch internationale Konferenzen wie den World Petroleum Congress Normalität zu demonstrieren, führen die Angriffe zu Planungsunsicherheit für globale Unternehmen und gefährden die Strategie des Landes, Investitionen anzuziehen und von Ölimporten unabhängig zu werden. Die Episode analysiert zudem die geopolitische Lage und die eingeschränkte Unterstützung durch internationale Verbündete.
Missbrauch an US-Colleges: Fall der «Cornell 7» bringt #metoo zurück
EscuchadoIn dieser Episode von NZZ Akzent thematisiert die USA-Korrespondentin Isabel Jacobi die massive Protestwelle an der Cornell University, die durch Vorwürfe einer Gruppenvergewaltigung ausgelöst wurde. Der Fall um die sogenannten „Cornell Seven“ hat eine nationale Debatte über sexuelle Gewalt an Elite-Universitäten, die Rolle von Studentenverbindungen und die Wirksamkeit von Schutzgesetzen wie Title IX entfacht. Die Berichterstattung beleuchtet zudem die starke politische Polarisierung in den USA, wobei der Fall sowohl von linken Politikerinnen als auch von Donald Trump kommentiert wurde. Die Diskussion umfasst die rechtlichen Komplexitäten des Falls, insbesondere im Hinblick auf die Konsensfähigkeit unter Drogeneinfluss und die laufenden strafrechtlichen Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft New York. Zudem wird analysiert, wie das Thema durch soziale Medien viral ging und welche Auswirkungen die Debatte auf den anstehenden US-Wahlkampf haben könnte.